Der Kredit für den Wertpapierkauf – das sollten Sie wissen

31.10.2017

Der Wertpapierhandel ist schon lange nicht mehr nur ein Betätigungsfeld der Großanleger. Auch viele kleine private Anleger versuchen, auf diesem Wege ihre Ersparnisse zu vermehren. In vielen Fällen gelingt dies auch recht gut, da sich die Anleger mit dem Handel von Wertpapieren intensiv beschäftigen und damit einem Erfolg auch förderlich zur Seite stehen.

Nun ist es jedoch so, dass viel mehr Verbraucher gerne in den Wertpapierhandel einsteigen wollen. Den meisten davon fehlt lediglich das Geld, um den Handel effektiv vorantreiben zu können. Ein Dilemma, welches mit Hilfe von einem Kredit für den Wertpapierhandel durchaus gut in den Griff bekommen werden kann.

Welcher Kredit eignet sich?

Die Aufnahme von einem Kredit ist in der heutigen Zeit kein großes Problem mehr. Passt die Bonität des Kreditnehmers, ist die Anzahl all jener Banken, die um seine Gunst buhlen, immens groß.

Doch nicht immer ist eine große Auswahl hilfreich. Denn was nützt ein Kredit ohne Zweckbindung, wenn dieser letztendlich nicht die gewünschte Flexibilität bei der Rückzahlung mit sich bringt? Und was nützt ein Kredit, der von der Summe nicht den Vorstellungen entspricht, die der Kreditnehmer damit verbindet?

Eine Diskrepanz, die in vielen Fällen nur dann überwunden werden kann, wenn der Kredit für den Wertpapierhandel nicht leichtfertig aufgenommen wird. Besser ist es, wenn in Ruhe und vor allen Dingen mit Sachverstand an die Auswahl herangegangen werden kann. Denn dann fallen Angebote ins Auge, die perfekt auf den Wertpapierhandel zugeschnitten sind.

So gibt es beispielsweise Broker, die ihren Anlegern passend zum Depot und zum Wertpapierhandel einen speziellen Wertpapierkredit zur Verfügung stellen. Das bedeutet, dass der Kredit nicht bei einer externen Bank aufgenommen wird, sondern direkt beim Broker geordert werden kann. Ein großer Vorteil, der sich an vielen Stellen recht schnell zeigt.

Wissenswertes zum maxblue Wertpapierkredit zeigt zum Beispiel auf, das immer nur auf das Geld Zinsen gezahlt werden muss, welches aktuell dem Kredit entliehen wurde. Der Kreditnehmer kann daher flexibel agieren und die Kreditsumme und somit auch die Kosten ganz individuell steuern. Hinzu kommt, dass keine Bearbeitungsgebühren anfallen, da der Broker durch die Kreditvergabe automatisch profitiert. Denn das Geld bleibt bei ihm und arbeitet letztendlich auch für ihn. Daher sind auch sehr niedrige Zinsen möglich, die das ganze Paket optimal abrunden.

Wer profitiert vom Kredit für den Wertpapierhandel?

Generell kann jeder Anleger von einem solchen Kredit profitieren. Denn je mehr Geld in den Handel fließen kann, umso höher auch die Renditen, die erwirtschaftet werden können.

Jedoch muss auch bedacht werden, dass ein solcher Kredit immer eine finanzielle Belastung darstellt. Er kann in der Regel nicht aus der Rendite gespeist werden, da sich diese erst aufbauen muss und daher nicht von Beginn an zur Verfügung steht. Empfehlenswert ist die Aufnahme des Kredites daher nur dann, wenn auch ausreichend Geld für Rückzahlung oder zumindest die Tilgung der Zinsen vorhanden ist. Je nachdem, welches Kreditmodell gewählt wurde.

Bedacht werden sollte auch immer, dass hohe Renditen auch hohe Steuern mit sich bringen. Auf Gewinne aus dem Wertpapierhandel müssen Steuern gezahlt werden. Die Abgeltungssteuer greift immer dann, wenn der Freibetrag aufgebraucht ist. Rund 25 Prozent müssen dann vom Gewinn an den Staat abgetreten werden. Zwar lediglich vom bereinigten Gewinn, von dem alle Kosten für den Handel - auch die Kosten für den Kredit - abgezogen werden können. Trotz alledem schmälert die Steuer den Gewinn, sodass besonders hohe Renditen nicht immer automatisch auch besonders hohe zusätzliche Einnahmen bedeuten.