Aktien mit Hilfe von einem Kredit kaufen - so kann´s funktionieren

04.09.2017

Alternative Geldanlagen stehen aktuell hoch im Kurs. Niemand legt seine Ersparnisse mehr gerne aufs gute alte Sparbuch oder investiert in Tagesgeld beziehungsweise Festgeld. Die Renditen, die dabei zu erwarten sind, sind schlichtweg zu niedrig, um das sich der traditionelle Weg bei der Geldanlage noch lohnen würde. Daher wird nach Alternativen gesucht, die zwar eine höhere Rendite mit sich bringen, sich im Risiko jedoch beschränken lassen.

Doch so einfach, wie sich dies viele Verbraucher vorstellen, ist es leider nicht. Zwar ist es möglich, alternative Geldanlagen zu finden und auch privat zu nutzen. Doch diese bringen definitiv ein erhöhtes Risiko mit sich und lassen sich daher nicht mit dem guten alten Sparbuch vergleichen.

Besonders deutlich wird dies, wenn in Aktien investiert werden soll. Kleine Geldanlagen von wenigen hundert Euro sind zwar möglich, lohnen aber nicht. Soll mehr Geld in den Ankauf von Aktien fließen, muss dies in einigen Fällen mit Hilfe von einem Kredit bereitgestellt werden. Was auf den ersten Blick recht kritisch klingt, kann bei einer guten Planung und einem fundierten Wissen rund um den Aktienhandel durchaus gelingen.

Keine leichtfertigen Entscheidungen treffen

Der Handel mit Aktien kann nur dann auf einem qualitativ hohen Level stattfinden, wenn ausreichend Geld für den Handel vorhanden ist. Kann dieses nicht aus den eigenen Ersparnissen aufgebracht werden, ist die Aufnahme von einem Kredit die Lösung, die am ehesten funktionieren kann. Doch bevor es zu einer Kreditaufnahme kommt, sollte jedem bewusst sein, welches Risiko dabei eingegangen wird.

Einerseits schmälert der Kredit den monatlichen finanziellen Spielraum. Denn er muss irgendwie zurückgezahlt werden. Aus den Aktienkäufen stehen so schnell keine Renditen bereit, um diese in die Rückzahlung fließen zu lassen. Zudem kann es passieren, dass der Aktienhandel scheitert und keine Rendite, sondern Verluste erzielt werden. Wer sich zur Aufnahme von einem Kredit für den Aktienkauf entscheidet, sollte sich daher bewusst sein, dass es keine Garantie für einen Erfolg gibt. Eine Entscheidung aus dem Bauch heraus sollte daher unbedingt vermieden werden.

Ferner muss überlegt werden, welche Art von Kredit die beste Lösung darstellt. Ein Kredit bei einem regulären Bankhaus? Oder doch lieber einen Kredit von einem freien beziehungsweise privaten Anbieter? Hier bekommt man unter anderem einen guten Einblick, wie ein Kredit von einem privaten Anbieter aussehen könnte.

Einen klaren Kopf behalten

Bei der Entscheidung, ob ein Kredit für den Aktienkauf die richtige Lösung ist oder nicht, muss somit immer ein klarer Kopf im Vordergrund stehen.

Zudem sollte im Vorfeld geprüft werden, wie viel Geld benötigt wird. Dafür muss geschaut werden, welche Aktien in welchem Umfang gekauft werden sollen. Experten empfehlen, eine solche Geldanlage möglichst breit zu streuen. Das bedeutet, dass sich nicht auf ein Unternehmen, sondern auf mehrere Unternehmen oder Indizes konzentriert wird.

Ferner muss jedem bewusst sein, dass ein Aktienhandel nur dann erfolgreich sein kann, wenn man sich als Anleger damit auch beschäftigt. Auch wenn Aktien eine eher langfristige Anlageform sind, muss doch permanent geprüft werden, wie sich diese entwickeln.

Hinzu kommt, dass der richtige Zeitpunkt für den Einstieg gefunden werden muss. Empfehlenswert ist es, dafür die Unternehmen genau zu beobachten, von denen Aktien erworben werden sollen. Wie hat sich der Kurs der Aktien in den letzten Monaten entwickelt? Lohnt aktuell ein Einstieg oder muss nach einem besseren Zeitpunkt geschaut werden?

Nur wer den Aktienhandel nicht auf die leichte Schulter nimmt, kann damit letztendlich Erfolg haben. Daher keine übereilten Entscheidungen treffen und den Aktienkauf wie auch die Kreditaufnahme gut planen. Dann funktioniert auch beides perfekt zusammen und der gewünschte Erfolg kann sich einstellen.