Für wen lohnt sich eine Prepaid-Kreditkarte?

16.08.2017

Nicht immer muss es direkt eine Kreditkarte mit einem hohen Kreditrahmen sein. Oft ist auch eine Prepaid-Kreditkarte vollkommen ausreichend: Diese vereinigt die Vorteile einer herkömmlichen Kreditkarte mit einem deutlich begrenzten Kreditrahmen, der im Vorfeld festgelegt werden kann, womit für absolute Sicherheit bei den eigenen Finanzgeschäften gesorgt ist.

Als weiterer Vorteil einer Prepaid-Kreditkarte ist hervorzuheben, dass jeder eine solche Form der Zahlungsmethode für sich beanspruchen kann - auch wer beispielsweise aufgrund einer schlechten Schufa-Auskunft keine herkömmliche Kreditkarte erhalten würde, kann eine Kreditkarte mit Prepaid-Funktion erhalten. Auch für Studenten, Auszubildende oder Selbstständige kann eine Prepaid-Kreditkarte eine gute Alternative zu einer herkömmlichen Kreditkarte sein, da hier die Beurteilung der Bonität nur eine geringe Rolle spielt.

Prepaid-Kreditkarte wird mit Girokonto verbunden

Um eine Prepaid-Kreditkarte zu erhalten, wird ein Girokonto benötigt. Dieses wird als Referenzkonto mit einer Prepaid-Kreditkarte verbunden. Über das Girokonto ist dann die Aufladung der Prepaid-Kreditkarte mit dem gewünschten Betrag möglich - auf diese Weise lässt sich dann mit der Prepaid-Kreditkarte beispielsweise im Ausland oder im Internet alles bezahlen. Sofern der aufgeladene Betrag aufgebraucht ist, wird man nicht einen Dispositionskredit aufnehmen und damit das eigene Konto überziehen und das Budget überschreiten. Die Bezahlung ist dann schlichtweg nicht mehr möglich, so als hätte man kein Bargeld mehr zu Hand. Erst nach einer erneuten Aufladung mit Geld ist die Prepaid-Kreditkarte wieder einsatzfähig. Somit ist auch bei einem Diebstahl oder bei einem Verlust der Prepaid-Kreditkarte kein größerer finanzieller Schaden zu befürchten. Dennoch sollte eine Prepaid-Kreditkarte gesperrt werden, wenn sie verloren geht. Das ist über den Kundenservice des Anbieters möglich.

Den passenden Anbieter für eine Prepaid-Kreditkarte finden

Wer eine Prepaid-Kreditkarte benötigt, für den bietet sich oft die Verknüpfung des eigenen Girokontos mit einer entsprechenden Karte an. Die meisten Banken und Anbieter von Online-Girokonten haben auch eine Prepaid-Kreditkarte im Angebot, die dann unkompliziert mit dem Girokonto verbunden wird. Doch auch wenn das Angebot der Prepaid-Kreditkarte bei der eigenen Bank nicht attraktiv erscheint, muss man auf diese Zahlungsvariante nicht verzichten. Allerdings hat es natürlich Vorteile, bei einem Anbieter sowohl das Girokonto als auch die Prepaid-Kreditkarte zu unterhalten.

Die Verbindung einer Prepaid-Kreditkarte ist natürlich auch mit einem externen Girokonto möglich. Viele Anbieter haben gute Konditionen gerade im Jahr der Eröffnung des Kontos; für wen sich das Angebot der Wirecard Bank lohnt beispielsweise können Verbraucher nach der Recherche der Konditionen am besten entscheiden.

Sie sollten dabei unter anderem den maximalen Kreditrahmen der Prepaid-Kreditkarte sowie die Einrichtungsgebühren und Kreditkosten im Auge behalten, zudem ist wichtig, dass die Kündigungsfristen so gestaltet sind, dass man bei einer Erhöhung der Kosten dennoch leicht aus dem Vertrag aussteigen kann. Über einen Online-Zugang ist dies in der Regel in wenigen Sekunden auch von unterwegs aus möglich, so dass das Budget flexibel aufgestockt werden kann.